Whistleblowing-Politik von Sonepar

 

Was kann gemeldet werden?

Verstöße oder potenzielle Verstöße können - überblickartig ausgedrückt - folgende Bereiche betreffen:

  • Menschenrechtsverletzungen;
  • Betrug;
  • Korruption;
  • Unerlaubte Einflussnahme;
  • Datenschutz;
  • Belästigungen;
  • Internationale Sanktionen und Embargos;
  • Gesundheit und Sicherheit;
  • Umwelt;
  • Diskriminierungen;
  • Straftaten und Zuwiderhandlungen

 

Welche Informationen sollten angegeben werden?

Die Meldungen sollten faktenorientiert sein und den Sachverhalt so genau und vollständig wie möglich darstellen. Obwohl die Meinung des Whistleblowers gegebenenfalls eingeholt werden kann, sollten Mutmaßungen möglichst vermieden werden.

In den Meldungen sollten Informationen zu folgenden Fragen angegeben werden:

  • Was ist vorgefallen?
  • Wann ist es vorgefallen?
  • Wer ist oder war daran beteiligt bzw. darin involviert?
  • Ist der Sachverhalt noch im Gange?
  • Welche Risiken gibt es und wie hoch ist die Dringlichkeit der Situation?
  • Wie hat der Whistleblower Kenntnis über den Sachverhalt erlangt?
  • Gibt es Zeugen oder weitere vom Sachverhalt betroffene Personen?

Wenn der Whistleblower über Belege oder sachdienliche Beweise verfügt, sollte er diese angeben und diese Nachweise auf der Plattform bereitstellen.

 

Vertraulichkeit

Die Identität des Whistleblowers und der von der Meldung betroffenen Personen sowie sämtliche für die Meldung eingereichten Dokumente werden streng vertraulich behandelt, sofern Sonepar nicht verpflichtet ist, alle oder einen Teil der Informationen einer Behörde zu melden.

 

Keine Vergeltungsmaßnahmen

Sonepar, seine Geschäftspartner und seine Mitarbeiter ergreifen keine Vergeltungsmaßnahmen gegen eine Person, die eine Meldung in gutem Glauben macht oder an einer Untersuchung teilnimmt. Gegen Personen, die Vergeltungsmaßnahmen gegenüber Personen ergriffen haben, weil diese eine Meldung in gutem Glauben vorgenommen haben oder an Nachforschungen beteiligt waren oder sind, werden Disziplinarmaßnahmen eingeleitet, die bis hin zu Kündigungen reichen können. Sonepar behält sich das Recht vor, Disziplinarmaßnahmen und andere geeignete Maßnahmen gegenüber Personen zu ergreifen, die gegen diese Politik durch wissentlich falsche, verzerrte, tendenziöse oder böswillige Aussagen mit dem Ziel verstoßen, Nachforschungen fälschlicherweise einzuleiten oder in eine falsche Richtung zu lenken.

 

Schutz personenbezogener Daten

Die über das Whistleblowing-System von Sonepar erhobenen Daten werden gemäß den Vorschriften der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verarbeitet. Es werden alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, um den Datenschutz während der Erhebung, der Übermittlung und der Speicherung zu gewährleisten. Es besteht das Recht, eigene personenbezogene Daten einzusehen, abzuändern oder zu berichtigen.